Produktmanager: Team im Desig-Sprint

Wirkungskarte: Ziele definieren, Veränderung messen

Die Wirkungskarte hilft Teams und Coaches dabei, auf Basis strategischer Ziele Wirkungshypothesen aufzustellen und diese anhand nachvollziehbarer Indikatoren zu messen. Außerdem unterstützt die Karte dabei, Veränderung sichtbar und besprechbar zu machen und somit Hypothesen regelmäßig zu prüfen.

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Mit Frühwarnindikatoren Zielerreichung sicherstellen
Coaches oder Organisationsentwickler erkennen Veränderungen in Teams lange bevor sie sich in Kennzahlen zeigen. Sie arbeiten mit Signalen wie Lernbereitschaft oder psychologischer Sicherheit. Das Management schaut auf ROI, Fluktuation oder Time-to-Market. Die Wirkungskarte schließt die Lücke zwischen diesen beiden Perspektiven.

Wirkungskarte

Die von Me & Company entwickelte Wirkungskarte hilft Coaches dabei, die strategischen Ziele in eine klare Wirkungshypothese für Ihre Arbeit zu übersetzen. Durch die Definition von Leading und Lagging Indikatoren wird eine Brücke zwischen den Beobachtungen der Coaches und der Kennzahlen des Managements gebaut. Regelmäßige Reviews ermöglichen das Anpassen der Hypothesen und das klare Ableiten von Interventionen.

Die Wirkungskarte: Anwendung

  • Strategisches Ziel beschreiben: Am Anfang steht die Veränderung, die im Team oder in der Organisation erreicht werden soll. Es sollte eine konkrete Entwicklung sein, die sich im Arbeitsalltag zeigt. Statt „Wir wollen agiler werden“ zum Beispiel: „Teams treffen eigenständig Entscheidungen, damit wir Innovationen schneller auf den Markt bringen können.“

  • Wirkungshypothese formulieren: Die linke Seite beschreibt die Aktion, die rechte die erwartete Wirkung. Ein Beispiel: „Wir glauben, wenn wir wöchentliche Cross-Team-Reviews einführen, dann verteilt sich Wissen breiter im Team und Abhängigkeiten von Einzelpersonen sinken.“ Die Hypothese muss nicht perfekt sein. Sie muss ehrlich genug sein, um sie in ein paar Wochen überprüfen zu können.

  • Indikatoren sammeln: Woran lässt sich erkennen, dass die Hypothese aufgeht? Indikatoren werden auf dem Spektrum eingeordnet, von häufig und früh sichtbar (leading) bis selten und spät sichtbar (lagging). Es braucht mindestens einen auf jeder Seite. Zum Beispiel beim Ziel „Wissen breiter verteilen“: Eher leading wäre, dass bei Fragen nicht mehr immer dieselben Personen angesprochen werden. Eher lagging, dass Projekte weiterlaufen, auch wenn jemand das Team verlässt. Es gibt keine scharfe Grenze zwischen leading und lagging. Entscheidend ist, dass die Indikatoren beobachtbar oder messbar bleiben: etwas, das sich im Alltag sehen, hören oder in Daten ablesen lässt.

  • Regelmäßig prüfen: Die unteren Zeilen halten fest, wann gemeinsam draufgeschaut wurde, was beobachtet wurde und welche nächste Aktion folgt. Stagnieren die Leading-Indikatoren, lohnt es sich, den Hebel zu hinterfragen. Verbessern sie sich, während die Lagging-Indikatoren noch nicht reagieren, braucht die Wirkung vermutlich mehr Zeit. Bewegt sich nach dem vereinbarten Zeitraum gar nichts, wird die Hypothese angepasst und eine neue gestartet. So entsteht über die Zeit eine Lernhistorie: eine Kette nachvollziehbarer Beobachtungen, die zeigen, ob eine Veränderung wirkt.

Häufig gestellte Fragen

Wie nutze ich die Wirkungskarte?

Die Wirkungskarte ist für den großflächigen Ausdruck gedacht, damit Sie im direkten Austausch mit Teams und Stakeholdern Ziele und Wirkungshypothesen aufstellen können. Definieren Sie zunächst die strategischen Ziele, die die Organisation oder Ihr Team erreichen soll. Formulieren Sie nun die Wirkungshypothese. Die linke Seite beschreibt die Aktion, die rechte die erwartete Wirkung. Woran lässt sich erkennen, dass die Hypothese aufgeht? Indikatoren werden auf dem Spektrum eingeordnet, von häufig und früh sichtbar (leading) bis selten und spät sichtbar (lagging). Die unteren Zeilen halten fest, wann gemeinsam draufgeschaut wurde, was beobachtet wurde und welche nächste Aktion folgt. Wir bieten Workshops an, um Sie dabei zu unterstützen, die Wirkungskarte in Ihrem Kontext anzuwenden.

Ist die Wirkungskarte frei zu verwenden?

Ja, wir stellen Ihnen die Wirkungskarte unentgeltlich zur Verfügung. Wir bitten lediglich darum, bei der Verwendung Me & Company als Quelle anzugeben. Sie sind nicht verpflichtet, weitere Dienstleistungen von uns in Anspruch zu nehmen.

Was passiert mit meinen Daten?

Wir werden mit Ihren persönlichen Daten stets sorgfältig umgehen. Wir bitten Sie um diese Informationen, um (a) Ihr Nutzererlebnis auf unserer Website personalisieren zu können; (b) Ihnen die Wirkungskarte zukommen lassen zu können; (c) unsere Marketingkommunikation so anpassen zu können, dass sie Ihnen den größtmöglichen Mehrwert bietet. Weitere Informationen zu unserem Umgang mit den persönlichen Daten unserer Nutzer*innen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Sie benötigen Hilfe bei der Durchführung?

Vereinbaren Sie jetzt ein persönliches Gespräch und lassen Sie sich von einem unserer Expert*innen beraten. Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Wirkungskarte in Ihrem Kontext anzuwenden.

Strategie- und Produktentwicklung
Alexander Dodig
Agile Coach | Agile Organisation Designer | Service Designer
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