Wirkungskarte: Ziele definieren, Veränderung messen
Die Wirkungskarte hilft Teams und Coaches dabei, auf Basis strategischer Ziele Wirkungshypothesen aufzustellen und diese anhand nachvollziehbarer Indikatoren zu messen. Außerdem unterstützt die Karte dabei, Veränderung sichtbar und besprechbar zu machen und somit Hypothesen regelmäßig zu prüfen.
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Die Wirkungskarte: Anwendung
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Strategisches Ziel beschreiben: Am Anfang steht die Veränderung, die im Team oder in der Organisation erreicht werden soll. Es sollte eine konkrete Entwicklung sein, die sich im Arbeitsalltag zeigt. Statt „Wir wollen agiler werden“ zum Beispiel: „Teams treffen eigenständig Entscheidungen, damit wir Innovationen schneller auf den Markt bringen können.“
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Wirkungshypothese formulieren: Die linke Seite beschreibt die Aktion, die rechte die erwartete Wirkung. Ein Beispiel: „Wir glauben, wenn wir wöchentliche Cross-Team-Reviews einführen, dann verteilt sich Wissen breiter im Team und Abhängigkeiten von Einzelpersonen sinken.“ Die Hypothese muss nicht perfekt sein. Sie muss ehrlich genug sein, um sie in ein paar Wochen überprüfen zu können.
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Indikatoren sammeln: Woran lässt sich erkennen, dass die Hypothese aufgeht? Indikatoren werden auf dem Spektrum eingeordnet, von häufig und früh sichtbar (leading) bis selten und spät sichtbar (lagging). Es braucht mindestens einen auf jeder Seite. Zum Beispiel beim Ziel „Wissen breiter verteilen“: Eher leading wäre, dass bei Fragen nicht mehr immer dieselben Personen angesprochen werden. Eher lagging, dass Projekte weiterlaufen, auch wenn jemand das Team verlässt. Es gibt keine scharfe Grenze zwischen leading und lagging. Entscheidend ist, dass die Indikatoren beobachtbar oder messbar bleiben: etwas, das sich im Alltag sehen, hören oder in Daten ablesen lässt.
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Regelmäßig prüfen: Die unteren Zeilen halten fest, wann gemeinsam draufgeschaut wurde, was beobachtet wurde und welche nächste Aktion folgt. Stagnieren die Leading-Indikatoren, lohnt es sich, den Hebel zu hinterfragen. Verbessern sie sich, während die Lagging-Indikatoren noch nicht reagieren, braucht die Wirkung vermutlich mehr Zeit. Bewegt sich nach dem vereinbarten Zeitraum gar nichts, wird die Hypothese angepasst und eine neue gestartet. So entsteht über die Zeit eine Lernhistorie: eine Kette nachvollziehbarer Beobachtungen, die zeigen, ob eine Veränderung wirkt.
Häufig gestellte Fragen
Die Wirkungskarte ist für den großflächigen Ausdruck gedacht, damit Sie im direkten Austausch mit Teams und Stakeholdern Ziele und Wirkungshypothesen aufstellen können. Definieren Sie zunächst die strategischen Ziele, die die Organisation oder Ihr Team erreichen soll. Formulieren Sie nun die Wirkungshypothese. Die linke Seite beschreibt die Aktion, die rechte die erwartete Wirkung. Woran lässt sich erkennen, dass die Hypothese aufgeht? Indikatoren werden auf dem Spektrum eingeordnet, von häufig und früh sichtbar (leading) bis selten und spät sichtbar (lagging). Die unteren Zeilen halten fest, wann gemeinsam draufgeschaut wurde, was beobachtet wurde und welche nächste Aktion folgt. Wir bieten Workshops an, um Sie dabei zu unterstützen, die Wirkungskarte in Ihrem Kontext anzuwenden.
Ja, wir stellen Ihnen die Wirkungskarte unentgeltlich zur Verfügung. Wir bitten lediglich darum, bei der Verwendung Me & Company als Quelle anzugeben. Sie sind nicht verpflichtet, weitere Dienstleistungen von uns in Anspruch zu nehmen.
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